Über uns

Du fragst dich wer die Lenkerbande ist und wofür sie steht?

Philosophie

Die „sharing economy“ ist in aller Munde – von solidarischer Ökonomie spricht jedoch kaum jemand. Wir glauben, dass der Sinn vom Teilen nicht der des Profits ist. Anstatt öffentliche Ressourcen für den Gewinn Weniger zu nutzen, möchten wir das Wohl der ganzen Gesellschaft fördern.

Seit Jahren erfährt das Fahrradfahren eine unaufhörliche Renaissance. Frühling für Frühling werden alte, neue, bunte, graue, große, kleine, schöne und etwas weniger schöne Fahrräder entwintert und erobern gemächlich die Stadt zurück. Dabei ist die Vielfalt der Räder fast schon so breit, wie die Vielfalt der Menschen. Manchen Menschen und Rädern ist aus wirtschaftlichen Gründen die Teilhabe an dieser Renaissance verwehrt.

Genau aus diesem Grund wollen wir dabei helfen, Fahrräder allen Menschen zugänglich zu machen. 

IntegRADsion

Schon im Jahr 2015 wurde das Projekt IntegRADsion mit der Idee gegründet, Menschen mit Fluchterfahrung Teilhabe durch Mobilität zu ermöglichen. Aufbauend auf den Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren sammeln konnten, haben wir uns nun das bescheidene Ziel gesetzt: Fahrradfahren allen Menschen zugänglich zu machen.

Teamfoto Integradsion

IntegRADsion in OpenMarx 2016

Ziele

Damit möglichst viele Personen von unserem Angebot erfahren und es nutzen können, freuen wir uns über Gelegenheiten unser Werkzeug und unser Wissen bei mobilen Fahrradchecks einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Anliegen ist es uns auch in Zukunft weitere Projekte zu unterstützen, die sich abseits von wirtschaftlichen Zwängen Gedanken rund um das Thema Fahrrad machen.

Hierzu betreiben wir seit Anfang 2019 an drei Standorten Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten. Dort bieten wir eine gute Infrastruktur wo sich Menschen frei von wirtschaftlichen Zwängen um ihr eigenes Fahrrad kümmern können. Bei uns sind alle willkommen, die lernen möchten ihr Fahrrad selbst zu warten. Außerdem sollen in unseren Räumen besonders jene Menschen willkommen sein, die sich eine Reparatur anderswo nicht leisten können bzw. jene Fahrräder bei denen sich eine Reparatur in klassischen Fahrradgeschäften nicht mehr auszahlt. Während einer unserer Standorte, die Absteige,  aus Platzgründen wirklich „nur“ eine Selbsthilfewerkstatt ist, sind die zwei anderen Standorte in spannende Projekte eingebunden und erfüllen so (neben dem klassischen Werkstattbetrieb) auch eine wichtige soziale Rolle. Auch an diesen zwei Standorten bieten wir seit März 2019 einen offenen Werkstatttag pro Woche an und kümmern uns dort außerdem um die Aufbereitung und Verteilung gespendeter Räder. In liebevoller Kleinarbeit werden dort Fahrräder reanimiert, repariert und revitalisiert. Räder, die sonst nur noch als Müll wahrgenommen werden, können so wieder fahrbereit gemacht und Personen zur Verfügung gestellt werden, die sich ein eigenes Fahrrad ansonsten nicht leisten könnten.

– in diesem Sinne: Freude für Alle. Fahrräder für Alle!